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DISKURS’14 – ON YOUNG PERFORMING ARTS

jeden Sonntag vom 12. Oktober bis 14. Dezember 2014 in Gießen

DISKURS’14 lädt Künstler*innen und Freaks, Wissenschaftler*innen und Nerds, Aktivist*innen und Visionär*innen, Philosoph*innen und Gurus aus Performance, Tanz, Theater, Film, Installation, Bildender Kunst, Musik, Literatur, Internet und alles dazwischen ein, nach Gießen zu kommen, und in einen künstlerisch-experimentellen Austausch mit dem Festival und seinen Besucher*innen zu treten.

DISKURS’14 ist ein bisschen wie das Internet – ein Netzwerk aus Interessen, autonomen Systemen, Synapsen und Kurzschlüssen – oder wie Chatroulette – wir laden Freunde ein und Menschen, die wir schon immer mal treffen wollten, um sie einander vorzustellen.

DISKURS’14 ist Open Source, es bedeutet Menschen kennenzulernen, ihr Wissen und ihre Neugierde.
DISKURS’14 findet jeden Sonntag mit einem anderen thematischen Schwerpunkt und an einem anderen spezifischen Ort in Gießen statt, der während dieser Besetzung für 12 Stunden, von Mittag bis Mitternacht, diskursive Formate zur kritischen Auseinandersetzung mit Arbeits- und Denkstrukturen und deren Rahmenbedingungen entstehen lässt.

DISKURS’14 ist liquide und amorph und passt sich unseren Bedürfnissen an. Wir werden alles sein – Zuhörer*innen, Gäste, Gastgeber*innen, Kritiker*innen, Verirrte, Enthusiasten, Opportunisten, Widersprechende, Bartender, DJs, Partygäste!

 

DANKE

DISKURS’14 ist nicht möglich ohne die großzügige Unterstützung folgender Institutionen: AStA der Justus-Liebig-Universität Gießen, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Gießener Hochschulgesellschaft, Gießener Kulturstiftung, Hessische Theaterakademie, Justus- Liebig-Universität Gießen, Kulturamt der Stadt Gießen, Zentrum für Medien und Interaktivität.

Und DANKE an unsere Festival-Crew
Café: Laura Eggert, u.a.
Dinner: Florian Seel, Else Tunemyr, u.a.
Musikprogramm: Jacob Bussmann
Presse: Katie Fenderl
Grafik: Ines Feyrer
Internetauftritt: Robert Läßig
Logistik & Transport: Serhat Korkmaz
Dokumentation & Blog: Maria-Isabell Hagen, Jan-Tage Kühling, Frida Laux
Party: Philipp Bergmann, Tom Engels, Katie Fenderl

sowie an die Organisateure und Akteure der einzelnen Sonntage!

 

ZUM DISKURSFESTIVAL

Das erste Diskursfestival fand 1984 statt und seither wird das Festival (fast) alljährlich von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft organisiert und ausgerichtet. Das Diskursfestival ist dennoch nicht zu einer starren Institution geworden, sondern kann seine Form jedes Jahr aufs Neue wandeln. Dies zeigten besonders die Jahre 2006, 2010 und 2011, in denen das Festival mal als wissenschaftliches Symposium, mal als temporärer Theaterbau, mal als ganzjährige kulturelle Zwischennutzung ausgetragen wurde. Diese Exkurse verdeutlichen, dass Formate und Strukturen des Festivals von den jährlich ändernden Organisationsteams immer wieder neu ausgehandelt werden. Diskurs ist nicht selbstverständlich, denn ob und wie es stattfinden soll, steht nirgendwo geschrieben.

Links zu vergangenen Diskursfestivals
http://13.diskursfestival.de/
http://12.diskursfestival.de/
http://11.diskursfestival.de/deutsch/home.html
http://07.diskursfestival.de/
http://05.diskursfestival.de/
http://04.diskursfestival.de/

 

ZUM INSTITUT FÜR ANGEWANDTE THEATERWISSENSCHAFT

Getragen durch den gemeinnützigen Verein „kunstrasen giessen e.V.“ ist das Diskursfestival organisatorisch unabhängig, aber dennoch stark an das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gebunden.

Das Institut wurde 1982 gegründet und beherbergt heute drei Studiengänge: MA und BA Angewandte Theaterwissenschaft, sowie den MA Choreographie und Performance. Das Studium am Institut für ATW ist der Versuch, performative Künste nie abschließend zu definieren, sondern stets in Frage zu stellen. Durch die gleiche Gewichtung von Theorie und künstlerischer Praxis und durch den Einbezug von Gastprofessuren werden Perspektiven verschoben und neue eröffnet. Die Ausbildung zielt nicht auf eine Spezialisierung der Studierenden, sondern auf ein offenes, aber kritisches „Dilettantentum“ (Spiegel 2013). Ein Konzept, das immer wieder maßgebliche Impulse setzt – auf das, was Theater ist und sein kann.

http://www.inst.uni-giessen.de/theater/
http://www.inst.uni-giessen.de/theater/de/diskurs